Navigation
Malteser Memmingen

Die Malteser in Memmingen

 

Chronik der Memminger Malteser

1963 – Auf Anregung des damaligen Kaplans H.H. Walch von Mariä Himmelfahrt hat eine Jugendgruppe der Pfarrei einen Erste-Hilfe-Kurs durchgeführt. Alle waren mit so viel Eifer dabei, dass sie sich entschlossen, eine eigene Malteser Ortsgruppe in Memmingen aufzubauen. Lehrgänge für Erste-Hilfe-Ausbilder folgten im gleichen Jahr. Sanitätsdienste an Unfallschwerpunkten, im Stadtbad und am Buxheimer Weiher.

1967 – Klaus Zanker meldet sich für einen freiwilligen Einsatz zum Sanitätsdienst nach Vietnam. Im Juni 1967 geht es los und im Februar 1968 kommt Klaus Zanker wohlbehalten, aber gezeichnet zurück.

1969 – Führungswechsel bei den Maltesern – Josef Fleischmann verlässt aus beruflichen Gründen Memmingen, seine Nachfolge als Stadtbeauftragter tritt Anton Straub an. Bis dahin sind bereits ca. 13.000 Mitbürger durch die Memminger Malteser in Erster Hilfe ausgebildet worden. Bezug der Unterkunft im Turmbereich von Mariä Himmelfahrt.

1970 – Großeinsatz für die Memminger Malteser. Im Februar entgleiste ein Eilzug bei Aitrang. Dieser Einsatz forderte auch die Einsatzkräfte der Malteser.

1971 – Großeinsatz beim Zugunglück in Kellmünz. Bereits 30 min. nach der Alarmierung sind 17 Malteser an der Einsatzstelle.

1973 – Beginn der Wochenenddienste im Kreiskrankenhaus und im Altenheim St. Ulrich. 1973 – Beginn des Autobahndienstes am Parkplatz Allgäuer Tor. Jeweils von Freitag Abend bis Sonntag Abend wurden tausende Reisende betreut. Viele kleine und große Wehwehchen konnten versorgt werden. Zuerst im Zelt, danach schon komfortabler in einem Wohnwagen waren die Helferinnen und Helfer untergebracht. Außerdem war ein Krankenwagen stets einsatzklar. Der Dienst wurde bis zur Fertigstellung der Autobahn A7 erbracht.

1975 – In diesem Jahr wurde eine Arbeitsgemeinschaft „Essen auf Rädern“ gegründet und alten und bedürftigen Menschen eine Mittagsmahlzeit zugestellt. Wurden 1975 noch 2500 Portionen geliefert, so waren es im Jahr 2012 immerhin 58.000 Menüs die an unsere Kunden geliefert wurden. Inzwischen sind die Malteser in Memmingen mittäglich mit 8 Einsatzfahrzeugen unterwegs, um pünktlich unseren Kunden das Essen zu bringen. Täglich frisch gekocht, heiß und auf Porzellan.

1976 – die ersten 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer leisten die Ausbildung zum Rettungssanitäter ab. Alle schließen die 520 Std. Ausbildung mit großem Erfolg ab.

1978 – Der Fahrdienst für Menschen mit Behinderungen wird installiert. Von nun an können Menschen mit Behinderungen wieder aktiv am gesellschaftlichen Leben in unserer Stadt und im Landkreis teilnehmen. Alle Spezialfahrzeuge sind mit Hebebühnen ausgestattet.

1978 – 1982 Ausweitung der Dienste im Menüservice und Behindertenfahrdienst. Ausmusterung des alten Krankenwagens – Beschaffung des ersten Rettungswagens der Memminger Malteser.

1982 – 1983 Bau einer Rettungswache auf dem Gelände des Altenheims St. Ulrich. Nachdem die Tätigkeiten der Memminger Malteser im Rettungsdienst und auch im Auslandsrückholdienst immer größer wurden, konnte endlich im Jahr 1982 die neue Rettungswache hinter dem Altenheim in Betrieb genommen werden. Dank hoher Eigenleistung war dieser Bau überhaupt möglich. Endlich ein Zuhause für den Rettungsdienst.

1983 – Feier des 20-jährigen Jubiläums. Viele Gäste aus nah und fern waren da, um mit uns zu feiern. Inzwischen gibt es bereits Ortsgruppen in Boos und in Benningen.

1984 – Einsatz der Memminger Malteser beim Katholikentag in München

1985 – Große Leistungsshow auf dem Memminger Theaterplatz. Material und Einsatzfahrzeuge wurden ausgestellt. Viele Bürgerinnen und Bürger zeigten großes Interesse an der Malteserarbeit.

1986 – Eine Gruppe der Memminger Malteser erringt beim Diözesan-Sanitätswettbewerb in Aichach den 1. Platz und werden somit die Diözese Augsburg beim Landes- und Bundeswettbewerb vertreten.

1986 – Die Helferinnen und Helfer der Memminger Malteser unterstützen die Organisatoren der Allgäuer Notfallsymposien bei der Durchführung der Notfallkongresse. Die Allgäuer Notfallsymposien sind zu dieser Zeit einzigartig und in ganz Europa bekannt.

1986 – Die Memminger Malteser ziehen ins Maximilian-Kolbe-Haus. Dort haben wir endlich schöne Büro- und Ausbildungsräume. In der Tiefgarage finden die Fahrzeuge des Menüservice Platz. Der Rettungsdienst bleibt aber in seiner Rettungswache beim Altenheim St. Ulrich.

1987 – Bundesdelegiertenversammlung des Malteser Hilfsdienst e.V. in Memmingen. Ein großer Tag für die Memminger Malteser. Viele Gäste aus nah und fern sind nach Memmingen gekommen. Die „Modenschau der bayerischen Malteser Einsatzkräfte“ der Memminger Malteser war ein Höhepunkt der Veranstaltung. Noch viele altgediente Malteser aus ganz Deutschland erinnern sich gern an die Delegiertentagung in Memmingen.

1989 – Ungarneinsatz für die Memminger Malteser. Zur Betreuung der damaligen DDR-Flüchtlinge in Ungarn waren auch Helfer der Memminger Malteser in Budapest dabei. Großes Leid, Hoffnungslosigkeit und zum Schluss überschäumende Freude waren die bleibenden Erinnerungen an diesen Einsatz.

1990 – Planung und Start des 1. Hilfskonvois nach Rumänien. Nach der Revolution in Rumänien wurde erst wirklich bekannt, wie groß die Not in diesem Land ist. Sofort haben die Memminger Malteser Initiative ergriffen und haben einen großen Hilfstransport nach Rumänien organisiert. Diesem Transport sollten bis zum Jahr 1999 in Zusammenarbeit mit den Maria-Ward-Schwestern aus Klosterwald noch 11 weitere Hilfstransporte folgen. Noch heute unterstützen die Memminger Malteser ihre Mindelheimer Kollegen, die jedes Jahr zur Weihnachtszeit Pakete nach Rumänien bringen.

1990 – ein weiterer Meilenstein der Memminger Malteser. Der erste hauptamtliche Rettungsassistent wird bei den Memmingen Maltesern eingestellt. Die Anforderungen und vor allem die Aufgaben im Rettungsdienst (Memmingen und Babenhausen) machen diesen Schritt nötig. Da der Rettungsdienst jetzt auch wochentags zu erbringen ist, kann dies ehrenamtlich nicht mehr geleistet werden. Heute sind 7 hauptamtliche Rettungsassistenten bei den Memminger Maltesern angestellt.

1991 – Auslandseinsätze in Moskau, Budapest und im Kosovo fordern die ganze Kraft der Memminger Malteser. Über viele Jahre sind Helfer in allen Bereichen der Ostblockstaaten im humanitären Auftrag unterwegs.

1991 – Zugunglück in Steinheim. Die Memminger Malteser sind vor Ort, um qualifizierte Hilfe zu leisten.

1992 – Herr Anton Straub übergibt den Führungsstab der Memminger Malteser an Herrn Walter Jaksch.

1992 – 1995 Der Kosovokrieg war und ist in vollem Gange. Die Memminger Malteser organisieren zusammen mit der Johanniter-Unfall-Hilfe Hilfskonvois nach Tetovo (Mazedonien), um den dortigen Flüchtlingslagern dringende Hilfsgüter zu bringen. Der größte Transport startet mit großer Verabschiedung durch die Memminger Bürger vom Marktplatz in Memmingen. 13 LKW (40-Tonner) sind auf dem Weg ins Kosovo.

1992 – Die Malteser ziehen wieder um. Im Februar 1992 beziehen die Memminger Malteser ihr neues (eigenes) Dienstgebäude in der Augsburger Str. 8 in Memmingen. Die alte Villa wurde mit unglaublichem ehrenamtlichen Einsatz und vielen fleißigen Handwerkern renoviert und umgebaut. Alle Dienste sind nun unter einem Dach untergebracht. Die Dienstelle im Maximilian-Kolbe-Haus und die Rettungswache beim Altenheim St. Ulrich werden aufgegeben. Diensträume, Rettungswache, Garagen, Materiallager und Waschhalle sind jetzt an einer Stelle.

1993 -1995 Weiterer Ausbau der Dienste Menüservice, Hausnotruf, Ausbildung, Linienfahrdienst und Behindertenfahrdienst. Beteiligung im Rettungsdienst am Stellplatz Ottobeuren; zusammen mit BRK und JUH wird von 07.00-19.00 Uhr ein Rettungswagen in Ottobeuren besetzt. Weiteres hauptamtliches Rettungsdienstpersonal wird eingestellt. 1995 – Betriebsabspaltung der operativen Dienste in eine gemeinnützige GmbH. Gründung der Geschäftsstelle Allgäu mit Sitz in Memmingen. Dem Bereich gehören jetzt die Geschäftsstellen in Kempten, Mindelheim und Günzburg an.

1994 – Großeinsatz beim Katholikentag in Dresden (die Memminger Malteser waren mit 14 Helfern im Einsatz) 1997 – Einstieg in den Notarztdienst – Stationierung eines Notarzteinsatzfahrzeuges am Klinikum Memmingen, welches gemeinsam mit BRK, JUH und MHD abwechselnd besetzt wird.

1998 – Einsatz beim Katholikentag in Mainz. 30 Memminger Helfer waren 6 Tage im Einsatz, auch waren 1998 bei der Love-Parade in Berlin 20 Memminger Helferinnen und Helfer im Einsatz 1999 – die Malteser Hilfsdienst gGmbH wird in die Region Bayern/Thüringen eingegliedert.

1999 – weiterer Ausbau der Ausbildung. Der Schwerpunkt liegt in der sozialpflegerischen Ausbildung. (Schwesternhelferinnen, Altenpflegehelfer, Beginn des Projektes Abenteuer Helfen) 2000 – Die Rettungswache wird zu klein. Immer größere Aufgaben im Rettungsdienst, dazu Anforderungen an bauliche Vorschriften und Betriebsstättenverordnung sind die Gründe, warum die Malteser nach einer neuen Rettungswache Ausschau halten. In den 90er Jahren war das ehemalige Gelände der Fa. Gefro (Am Ziegeltörle) schon dankbarer Lagerraum für unsere Hilfsgüter für den Ostblock. Umbau eines Teiles der ehemaligen Firmengebäude zur Rettungswache mit Platz für mehrere Einsatzfahrzeuge, Lagerräume, Desinfektionsräume, Umkleide- und Schlafräume.

2000 – Einsatz beim Katholikentag in Hamburg. Ebenso Einsatz bei der Loveparade in Berlin.

2000 – Eine Gruppe von 10 Helferinnen und 10 Helfern waren beim Sanitätsdienst in Rom zum Heiligen Jahr, um die italienischen Kollegen zu unterstützen. Der Sanitätsdienst wurde an den 4 Patriarchalbasiliken in Rom erbracht. Viel Erste Hilfe wurde bei den Millionen von Besuchern während der 2 Wochen geleistet.

2001 – Umzug in die neue Rettungswache am Ziegeltörle.

2001 – Beim Pfingsthochwasser in Memmingen waren alle Memminger Malteser im Einsatz. Entweder direkt zur Absicherung der Feuerwehr und THW Kräfte oder in der Einsatzführung und Leitung. Bei der Heiligsprechungsfeier der heiligen Kreszentia von Kaufbeuren waren 10 Sanitäterinnen und Sanitäter mit den Pilgern in Rom, um diese bei Bedarf zu versorgen.

2001 – August – 1.20 Uhr Alarm für alle Sanitätseinheiten in ganz Bayern. Das Land Sachsen hat zur Evakuierung von Dresden Unterstützung aus Bayern angefordert. Noch in der gleichen Nacht rücken die Memminger Malteser mit 3 Rettungsfahrzeugen nach Dresden ab und kommen erst 1 Woche später aus dem Einsatz wieder wohlbehalten zurück.

2002 – Umstrukturierung im Rettungsdienst. Die Malteser ziehen sich aus Ottobeuren vom Rettungsdienst zurück. Die JUH übernimmt allein den Standort Ottobeuren. MHD und BRK besetzen Memmingen und Babenhausen.

2002 – Die Sitztanzgruppe für ältere Menschen wird gegründet. Viel Freude und Spaß am Sitztanz kann man seitdem alle 2 Wochen im Malteserhaus erfahren.

2002 – Die Malteser in Memmingen legen einen neuen Schwerpunkt auf Einsatzlenkung und Führung. Ein gebrauchter Einsatzleitwagen wird beschafft, welcher bei allen Großeinsätzen große Hilfe und Erleichterung bringt. Die Malteser sind schon seit vielen Jahren in Memmingen und im Landkreis Unterallgäu bei der Einsatzführung im Katastrophenschutz beteiligt. Die Ernennung von Organisatorischen Leitern, welche zusammen mit dem Leitenden Notarzt die Sanitätseinsatzleitung bilden, ist schon in den 90er Jahren erfolgt.

2003 – Großeinsatz beim ersten ökumenischen Kirchentag in Berlin. 22 Einsatzkräfte arbeiten 1 Woche zur Sicherheit der Besucher, zusammen mit Maltesern und Johannitern aus ganz Deutschland. In 2004 folgte gleich darauf der Katholikentag in Ulm, welcher auch wieder alle unsere Kräfte forderte.

2004 – Die Memminger Malteser begleiteten 2000 Ministranten aus dem Erzbistum Köln, welche sich in 2 Sonderzügen nach Rom zu einer Ministrantenwallfahrt aufmachten. Viele kleine und größere Wunden an Körper und Seele wurden durch uns versorgt. 2005 – wohl das größte Ereignis für die Memminger Malteser. Weltjugendtag in Köln. 10 Tage führten die Malteser aus Memmingen zusammen mit vielen Anderen den Sanitätsdienst bei dieser Großveranstaltung durch. Wir waren im Sanitätsdienst, in der Einsatzleitung und in der Einsatzunterstützung eingesetzt. Mit 1,4 Mio. Jugendlichen aus der ganzen Welt ein eindrucksvoller Einsatz.

2006 – Einsatz beim Papstbesuch in Bayern. Die Memminger Malteser unterstützten die Einsatzkräfte in München, Regensburg und Altötting. Gleichzeitig waren wir wieder zur Love-Parade in Berlin zur Unterstützung dabei. Mit im Einsatz war der neue Einsatzleitwagen der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung (ELW 2)

2006 – Für die Veranstaltungen der Fußball-WM in Deutschland wurden vom Freistaat sogenannte 8 GW San 50 (Material für die Versorgung von 50 Betroffenen pro Stunde an Bord) im Rahmen des Behandlungsplatzkonzeptes Bayern beschafft. Die Memminger Malteser erhielten eines dieser Fahrzeuge zugeteilt. Dieses Fahrzeug ist für Großeinsätze in der Region, sowie für überörtliche Hilfe bis heute jederzeit durch die ILS Donau-Iller alarmierbar. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind mit großem Engagement dabei, um jederzeit in den Einsatz ausrücken zu können.

2007 – Einsatz bei der Loveparade in Essen. Nicht zu vergessen die vielzähligen Einsätze in unserer Heimat, bei diversen Sportveranstaltungen, Heimatfesten (Fischertag und Wallenstein, Kinderfest), dazu Kulturveranstaltungen in Stadthalle oder Eissporthalle, sowie bei Faschingsveranstaltungen in Memmingen und im Umland.

2008 – Einsatz bei der Fußballeuropameisterschaft in Wien. Auch dort waren wir wieder mit 25 Helferinnen und Helfern eine Woche im Einsatz. 2008 – Einsatz bei der Loveparade in Essen. 25 Memminger Helferinnen und Helfer im Dienst. Einsatz bei Fischertag, Wallenstein und Kinderfest, Ausbildung – Ausstellung im LGS-Gelände.

2008 – Gründung einer Gruppe Schulsanitätsdienst am Marianum Buxheim – die aktiven Schülerinnen und Schüler wurden auch in die Malteserjugend integriert. 2008 – Im Herbst

2008 haben die Memminger Malteser zusammen mit den Augsburger Kolleginnen und Kollegen einen barrierefreien Reisebus zur 9. Malteser Rom-Wallfahrt begleitet. Unvergessliche Eindrücke zusammen mit den uns anvertrauten Menschen waren der Lohn für die Arbeit.

2009 – Änderrungen im Wehrpflichtgesetz machen es immer schwieriger, Zivildienstleistende zu finden. Die Zivildienstzeit wurde immer weiter reduziert. Die Zukunft des Fahrdienstes für Menschen mit Behinderungen bleibt ungewiss.

2010 – Einsatz beim Ökumenischen Kirchentag in München. 28 Helferinnen und Helfer waren 1 Woche im Einsatz. Bei der Loveparade in Duisburg waren 22 Helferinnen und Helfer tätig. Während des Einsatzes kam es zu einem Großunglück auf dem Veranstaltungsgelände. Gott sei Dank sind alle unsere Helfer wohlbehalten nach Memmingen zurück gekommen.

2010 – Auf Anforderung des Malteserordens waren im Juli 2010 eine Gruppe von 8 Helferinnen und Helfer beim Einsatz in der Erdbebenregion in den Abruzzen. Dort wurden im Camp Poggio di Roio 1200 Obdachlose betreut, sanitätsdienstlich versorgt und es wurde logistische Hilfe geleistet. Im Oktober des gleichen Jahres machte sich eine weitere Gruppe nochmals in die Abruzzen auf, um den italienischen Kollegen beim Rückbau des Camps zu helfen. Noch heute bestehen viele Kontakte zu unseren italienischen Malteserfreunden.

2011 – Die Wehrpflicht wird ausgesetzt. Dadurch auch der Zivildienst. Dies bedeutet für die Malteser einen großen Einschnitt. Leider muss der Fahrdienst für Menschen mit Behinderungen aufgegeben werden. Ein Dienst, welchen wir mit großer Leidenschaft und viel Herzblut seit den 70er Jahren durchgeführt haben.

2011 – Der Papst in Deutschland – die Memminger Malteser dabei. In der Einsatzleitung und mit Rettungswagen waren wir vor Ort und durften einen großartigen Einsatz erleben.

2012 – Katholikentag in Mannheim. Mit Rettungswagen, GW-San 50 und Einsatzleitwagen waren wir in Mannheim und haben dort Pilgerinnen und Pilger betreut. 2012 – Wallenstein steht wieder vor Memmingen Zusammen mit BRK und JUH haben wir 10 Tage lang den Sanitätsdienst sicher gestellt. Die Ausbildung von Kindern im Kindergarten (Abenteuer Helfen) erfreut sich seit Jahren sehr großen Zuspruchs. Die Vorstellung eines Rettungswagens ist immer der Höhepunkt einer jeder spielerischen Ausbildung.

2012 – Die 10. Malteser Rom-Wallfahrt wurde wiederum von den Memminger Maltesern, zusammen mit den Augsburger Kollegen bewältigt. Auch dieses Mal waren alle Teilnehmer und Helferinnen und Helfer durchwegs begeistert. Wir werden wohl 2015 wieder dabei sein.

2012 – Die Planungen für unseren 50. Geburtstag sind schon in vollem Gange.

2013 – der Geburtstag naht, wir die aktiven Malteserinnen und Malteser bedanken uns bei unseren Vorgängern für die vielen Einsätze und Dienste, die erbracht wurden und wünschen unseren Nachfolgern genauso viel Freude, Kraft und Gottes Segen für die Aufgaben die kommen werden.

1963 -2013 Die Chronik schildert nur einen ganz kleinen, punktuellen Teil unserer Arbeit in Memmingen. Unvergessen sind die vielen Sanitätsdienste für die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt und im Landkreis Unterallgäu, die vielen Einsätze des Rettungsdienstes zum Wohle der Menschen, die vielzähligen Ausbildungen in Erster Hilfe, Abenteuer Helfen, sozialpflegerische Ausbildung, die Sitztanzgruppen, Alltagsbegleitung, Menüservice, Hausnotruf, Katastrophenschutz, Jugendarbeit, Aus- und Fortbildung für die Helferinnen und Helfer, Übungen und daraus resultierend die vielen hunderttausend ehrenamtlichen Stunden. Unvergessen bleiben soll auch die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Johanniter-Unfall-Hilfe, dem Bayerischen Roten Kreuz, der Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk, der Polizei, den Berg- und Wasserrettungsdiensten, sowie allen Behörden und Ämtern. Habt Dank für die großartige Hilfe, die auch wir durch Euch erfahren durften. Vielen Dank und Gottes Segen für das was war, was ist und was kommen wird.

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE08370601201201202570  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7
Der Malteser Hilfsdienst e.V. ist Mitglied im Deutschen Spendenrat e.V.